Die in Essen lebende und arbeitende Künstlerin hat während des Kunststudiums ihre Vorliebe für das Material Seide entdeckt, das Synonym für Eleganz, Schönheit und Sinnlichkeit.
Sie verbindet einzigartig den Malgrund Seide mit traumhaften Motiven, reflektiert dabei ihre Umwelt mit Witz und Ironie, greift Illusionen auf weckt geheime Wünsche.
Der Betrachter wird hineingezogen und Teil einer ganz eigenwilligen Bilderwelt. Nur scheinbar ist alles klar und einfach. Je genauer man hinschaut, desto mehr verliert man sich in einer Vielschichtigkeit voller Rätsel.
Gisela Spies, Jahrgang 1946, ist im Ruhgebiet aufgewachsen. Über Abendsemester an der Folkwangschule in Essen, arbeiten in der Künstler-Siedlung Halmannshof in Gelsenkirchen, Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Dortmund, arbeitete sie u.a. jahrelang als freie Illustratorin für die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) in Essen. Mit ihren ersten Ölbildern wurde sie im August 1979 der Kunsttipp in der Zeitschrift „PETRA“. Nach Aufenthalten in Südafrika und Brasilien lebt und arbeitet sie nun in Erkrath.
Petra Leipold, Jahrgang 1960, lebt und arbeitet im Ruhgebiet. Wie schon A.R. Penk und Gerd Arntz, die unter Verwendung grafischer Figurenzeichen unterschiedliche Bildkonzepte erprobten, arbeitet PELE (seit 1986) mit Ihren Memory Icons, den figurativen Skizzen eines Augenblicks.
Dabei bewegt sie sich in einer Technik zwischen Malerei und Zeichnung. Von 2001 bis 2004 erhielt PELE ein Atelierstipendium der Stadt Oberhausen im Kunsthaus Haven und in 2007 ein Auslandstipendium des Kunstvereins Mersin in der Türkei.
Ursula Hein-Heusen, Jahrgang 1948, ist aufwachsen in Düsseldorf und fest verwurzelt im Ruhgebiet. Sie hat studiert an der Folwangschule für Gestaltung in Essen (u.a. Textildesign) und ist Mitglied der Radierwerkstatt „Aqua Tinta“.
Sie verbindet in ihren Werken verschiedene Tiefdrucktechniken mit Schrift und Collage, und stellt immer wieder geometrische Formen und malerische Strukturen einander gegenüber. Ausstellungstermine unter www.druckgrafikhein.de
Pellegrino Ritter, geb. 1957, lebt und arbeitet als freier Maler und Illustrator in Münster und Bali. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel.
Seine Bilder werden regelmäßig in Europa, USA, Nahost und Südostasien ausgestellt, seine Illustrationen in vielen internationalen Magazinen veröffentlicht. Die Magazine MERIAN, Transatlantik und Esquire schickten ihn als Reisezeichner u.a. nach Ägypten, in die Karibik, nach Portugal, Paris und New York. Große Resonanz findet die Werkreihe „Flag Art“, das maritime Flaggenalphabet in vielfältigen malerischen Variationen. Prominente Besitzer der „Flag Art“ sind König Carl Gustav von Schweden und Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum.
Pellegrino Ritter unterrichtete viele Jahre als Dozent für Illustration an der FH Münster und hatte eine Gastprofessur an der Kunsthochschule Kassel für Corporate Art. Im Jahr 2003 entstand eines der größten Flächenkunstwerke Deutschlands an der Fassade der AGRAVIS-Zentrale in Münster. Seit 2007 hat Pellegrino Ritter die künstlerische Leitung der bundesweiten Charity-Kunstaktion „Flower for Life“. (www.flowerforlife.de)
Julia Ruether absolvierte zunächst das Studium der Visuellen Kommunikation in Düsseldorf, Bereits während des Studiums gewann sie Wettbewerbe im Bereich Plakat und Baukunst. Das anschließende Magisterstudium der Philosophie und Germanistik beendete sie mit der Promotion. Julia Ruether arbeitet für den Grugapark im Bereich Marketing, Kunst und Kultur. Silke Merz lebt und arbeitet in Essen. Nach dem Abitur studierte sie Kommunikations- Design an der GHS-Essen mit dem Schwerpunkt Fotografi e. Anschließend ließ sie sich zur Mediengestalterin ausbilden. Seit 1989 ist Silke Merz Unternehmerin mit einer Agentur für Mediengestaltung.
Susanne Conrad wurde geb. am 24.11.1960 in Wuppertal. Ausgehend von den traditionellen Techniken der Stoffmalerei, experimentierte Susanne Conrad sehr bald mit neuentwickelten, freieren Techniken, die ihr einen unmittelbaren Ausdruck ermöglichen sollten. Ihre Versuche und Erfahrungen führten sie schließlich zu einer Arbeitsweise und Materialien, die ihre Anfänge vergessen lassen. Die Bildwerke der letzten Jahre weisen mehr auf Malerei und Collage als auf „Textilkunst“. Von jenen unterscheidet sie jedoch ein anderes Verhältnis zum Stoff, der zwar meistens als Untergrund dient, aber – anders als in der Malerei etwa – seine eigene Bedeutung als Ausdrucksmittel bewahrt hat. Er dient als Grundlage und zugleich Kontrastmittel zu so unterschiedlichen Materialien wie Sand, Gips, Wolle, Haare, u.a.. Die vorherrschenden Farben sind weiß, schwarz und grau. Insgesamt vermitteln die Werke Susanne Conrads den Eindruck großer Einfachheit und Ursprünglichkeit, was ihren Intentionen entspricht. Es geht ihr um den Ausdruck archaischer Gefühle und Gehalte. Das Lebensgefühl, das ihre Werke vermitteln, erinnert häufi g an Formen, wie wir sie von den Naturvölkern kennen. Es begegnet uns hier eben das, was aus der Vorzeit noch in uns lebendig, wenn auch meist verschüttet ist. Eben darauf beruht die oft magische Wirkung dieser Werke.
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